Zu unserem Abschlussfest der zukünftigen Schulkinder und deren Familien, am 5. Juli 2012 in der Frühförder- und Beratungsstelle der Lebenshilfe Merseburg gGmbH, haben wir uns überlegt, unser Fest fotografisch und durch einen redaktionellen Beitrag der Mitteldeutschen Zeitung begleiten zu lassen. Um der Öffentlichkeit einen Einblick in die Arbeit der Frühförderung zu geben und diesen besonderen Tag mit anderen Menschen zu teilen, war uns ein Anliegen.

 

Ein freier Mitarbeiter der Mitteldeutschen Zeitung Merseburg interviewte im Anschluss an unser Fest die Frühförderin Frau Weiß und Frau Schneider, deren Sohn Tizian durch die Frühförderung lange Zeit betreut wurde. Ausführlich berichteten Frühförderin und Mutter über die gemeinsam erlebte Zeit.

 

Aus diesem Interview entstand dann der folgende Artikel.




 

Natürlich haben wir uns gefreut, als zum Fest ein Fotograf und ein Mitarbeiter der MZ erschienen sind, um die Frühförder- und Beratungsstelle auch in den Focus der Öffentlichkeit zu stellen.


Als wir den Artikel gelesen haben, waren wir enttäuscht über die fehlerhafte Berichterstattung der MZ. Die inkorrekte Bezeichnung unserer Einrichtung sowie inhaltliche Fehler bei der Beschreibung unserer täglichen Arbeit, machten uns Unmut.


Die Frühförder- und Beratungsstelle der Lebenshilfe Merseburg gGmbH ist eine Einrichtung, die Familien mit Kindern im Alter von Geburt bis Schuleintritt, die in ihrer Entwicklung beeinträchtigt, behindert oder von Behinderung bedroht sind, begleitet.


Wir geben den Eltern Unterstützung, Beratung und Anregungen bei der Entwicklung ihrer Kinder und fördern diese in spielerischer Form.


Wir baten die MZ um eine zeitnahe Gegendarstellung.


In Absprache mit den Verantwortlichen der Mitteldeutschen Zeitung entschieden wir uns letztendlich, die Gegendarstellung selber zu schreiben und so entstand in Zusammenarbeit mit Frau Schneider dies:

 

 

Elternbrief

 

Nicht nur für die Eltern mit ihren Kindern war dies ein erlebnisreicher Tag, auch für die Mitarbeiterinnen der Frühförderstelle Merseburg, ist der Abschied der zukünftigen Schulkinder jedes Jahr etwas besonderes gewesen.


Der gemeinsame Weg, über  Monate oder  auch manchmal über Jahre hinweg, auf dem sich zwischen den Familien und der Frühförderin eine vertrauensvolle Basis aufgebaut hat, wird immer in schöner Erinnerung bleiben.


So berichtete auch die Mutter von Tizian Schneider aus Bad Dürrenberg.


Mein Sohn Tizian bekam  2 ½ Jahren heilpädagogische Frühförderung. Die Empfehlung kam damals  vom Kinder - und jugendärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes Merseburg. Die Frühförderung fand zweimal wöchentlich mit Frau Weiß  statt, abwechselnd im Elternhaus und in der Kindereinrichtung „Bummi“ in Bad Dürrenberg, die mein Sohn besucht.


Frau Weiß ist eine von insgesamt 6 Mitarbeiterinnen  der Frühförder- und Beratungsstelle der Lebenshilfe Merseburg gGmbH, die für den gesamten Saalekreis zuständig sind.


In den Förderstunden wurde in spielerischer Form die Farb- und Formendifferenzierung und die Stifthaltung- und führung  angeregt. Ein wichtiger Bestandteil der Förderstunden war auch die Förderung der Ausdauer und Konzentration.


Die Frühförderzeit geht nun zu Ende, da Tizian im September in die Schule kommt und die Hilfe nur bis Schuleintritt gewährt wird.


Tizian hat die Stunden mit Frau Weiß sehr genossen und viel gelernt.


Wir als Eltern von Tizian waren mit der Zusammenarbeit der Frühförderung Merseburg und mit Frau Weiß zufrieden und können dieses Angebot für Familien mit Kindern von 0 bis 7 Jahren, die in ihrer Entwicklung beeinträchtigt, behindert oder von Behinderung bedroht sind, nur weiter empfehlen.

Je früher notwendige Hilfe einsetzen kann, desto wirksamer ist sie.


Es wäre schön,  wenn Einrichtungen, wie die Frühförder- und Beratungsstelle Merseburg  vom Staat und vom Gesetzgeber mehr Unterstützung erfahren würden, so das noch mehr Familien mit ihren Kindern begleitet, beraten und gefördert  werden können.


Tizian seine Zeit bei der Frühförderung ist nun zu Ende, da er am 8. September diesen Jahres in die „Siedlungsgrundschule“ in Bad Dürrenberg eingeschult wurde.


 

Jana Schneider & Franziska Weiß



 

Zur versprochenen zeitnahen Veröffentlichung unserer Version in der Mitteldeutschen Zeitung, kam es bis dato nicht.

 

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„Hurra, ich bin ein Schulkind …….!“


Unter diesem Motto feierten wir am 05.07.2012 unser Abschlussfest mit den zukünftigen Schulkindern in der Frühförder- und Beratungsstelle der Lebenshilfe Merseburg gGmbH.


Von ihren Eltern begleitet, besuchten uns am Vormittag 12 Kinder in unserer Einrichtung.
Mit Spiel und Spaß verlebten wir ein paar schöne Stunden.


Ein Kuchenbuffet, welches liebevoll von den Eltern ausgerichtet wurde, sowie frischer Kräutertee, sorgten für das leibliche Wohl.


          „Es war sehr schön. Man hat mal wieder Spiele probiert,

          die man von  früher kannte  und längst wieder vergessen hatte.
          Kaffee und Kuchen waren lecker.
          Prima organisiert, muss ich mal sagen.
          Luca hat es auch gefallen.“
                            -Frau Ebert-   

                             

Unter dem Aspekt des gemeinsamen Spielens wurde das Abschlussfest von den Mitarbeiterinnen der Frühförderung gestaltet.

 

So konnten die Kinder und auch ihre Eltern Gemeinschaftsspiele wie „Zuzwinkern“, „Plumpsack“, „Rucki-Zucki“ oder „Herr Fischer, wie tief ist das Wasser?“ ausprobieren und wiederentdecken.





Zu Besuch kam dann aus Weißenfels „Clown Eddy“ mit seinem Mitmachtheater und lud alle Gäste dazu ein, dass bekannte Märchen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ gemeinsam zu spielen.


Verkleidet ging es für die Kinder, einen Vater und den Mitarbeiterinnen der Frühförderung auf die Bühne.



 

Während die Eltern gemütlich beisammen saßen, eroberten die Kinder das Piratenschiff, das Labyrinth und die Slackline im Park der Frühförderstelle.
                

                   „Das Piratenschiff hat mir gut gefallen.
                  
Im Labyrinth habe ich mich verlaufen und habe geguckt, wo meine Mama ist.“
                               - Alexander Otto-               




Das Highlight am Ende unseres Festes, war das Spielen mit dem neuen Schwungtuch.


Mit liebevollen Worten und einem kleinen Präsent wurde jedes Kind verabschiedet.



 

Für die Bereitstellung der Geschenke, welche aus Turnbeuteln, Bastelschürzen und verschiedenen Präsenten bestanden, bedanken wir uns bei Herrn Heiße und seinen Mitarbeitern von der ASG Mücheln sowie Eltern für ihre Spenden.

 

Wir wünschen all unseren Schulkindern einen guten Start und Freude in der Schule.

B. Wittig & H. Jobs-Herrmann