Chronik des Hauses von 1936 – dato


Chronik des Haus am Hügel

 

1937

Gebaut als Schulungsheim für die Hitlerjugend

ab 1945

Genutzt als Kinderheim "Karl Marx"

ca. 1970

Kindergarten "Karl Marx" mit Dauerheim der Leuna − Werke

1990

Genutzt als Kinderheim "Karl Marx"

 

 

 

Antrag der 1990 gegründeten Lebenshilfe − Vereinigung Kreisverband Merseburg auf Überlassung von Gebäude und Grundstück "Karl-Marx-Heim" Verhandlung mit Leuna – Werke, Treuhand, Stadtverwaltung Leuna und Kreis Merseburg bis zur endgültigen Klärung 1993

1992

Erste Anträge auf Sanierung und Umbau des vollständig heruntergekommenen Gebäudes zu einem Wohnheim für geistig- und mehrfachbehinderte, erwachsene Menschen gleichzeitig Nutzung der Räume im Erdgeschoss für eine Tagesgruppe.

29.09.1993

Übertragung von Gebäude und Grundstück durch die Stadt Leuna an die Lebenshilfe Merseburg Zuvor − im April 1993, als sich die Übernahme der Liegenschaft Abzeichnete − wurden Planungsunterlagen und Anträge auf Fördermitte beim Kreis Merseburg und dem Ministerium für Soziales in Magdeburg eingereicht.

1993

Genehmigung auf "vorzeitigen Baubeginn" ab 01.10.1993 für Dach, Heizung, Elektro− und Sanitäranlagen um wenigstens vor Einbruch des Winters die notwendigsten Arbeiten zur Erhaltung der Bausubstanz zu gewährleisten.

1994

Der Um- und Ausbau wird zunächst im Innenbereich weitergeführt. Am 01.11. − nach einjähriger Bauzeit − werden die ersten 11 behinderten Bewohner aufgenommen.

ab 1995

Weiterführung der Bauarbeiten Fertigstellung des Wohnheimes und Einzug von weiteren 28 werkstattfähigen Bewohnern bis zum Oktober 1995

 

 

 

Das "Karl−Marx−Heim" bekam einen neuen Namen, der sich aus der Lage des Hauses ergeben hat. Es wurde von jedermann nur noch

 

"Haus am Hügel"

 

genannt und ging so in den Sprachgebrauch ein. Sogar im Leunaer Stadtplan ist es unter diesem Namen eingezeichnet.